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Bürger*innen-Beteiligung für die Charta für das Berliner Stadtgrün

Pressemitteilung

Berlin bleibt grün: Online-Beteiligung zum Erhalt und Ausbau des Berliner Stadtgrüns startet am 14. Mai 2019

Bürger*innen kommentieren Leitlinien und konkrete Projekte einer Charta für das Berliner Stadtgrün um ihre Parks, Stadtbäume und Freiflächen zu sichern

Berlin braucht ein neues Selbstverständnis, wie es sein wertvolles Stadtgrün erhalten kann angesichts von Klimawandel, Artensterben, Urbanisierung und immer mehr Flächenversiegelung sogar dringender denn je.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz startet dafür jetzt eine Online-Beteiligung für mehr Grün in der Großstadt: Die Berlinerinnen und Berliner können sich bei der „Charta für das Berliner Stadtgrün einbringen und deutlich machen, welche Erwartungen sie an ihr grünes Berlin haben.

Der Entwurf der Charta steht seit heute unter https://meingruenes.berlin.de im Netz.

Umweltsenatorin Regine Günther: Wir brauchen eine intensive Debatte in der Stadtgesellschaft und eine klare politische Weichenstellung, um Berlin als grüne Stadt zu bewahren. Es geht darum, die Hauptstadt für die Folgen des Klimawandels mit immer häufigerem Extremwetter widerstandsfähig zu machen und Berlins grüne Lungen zu erhalten. Weil dies stets im Spannungsverhältnis zu den Notwendigkeiten einer wachsenden Stadt steht, ist die Unterstützung, Beteiligung und Meinung der Berlinerinnen und Berliner so wichtig.

Die „Charta für das Berliner Stadtgrün enthält konkrete Ziele und Leitlinien, um die deutsche Hauptstadt als grüne Metropole mit ihren Parks, Stadtbäumen und grünen Freiflächen zu erhalten und möglichst auszubauen.

Leitlinien für ein grüneres Berlin sind zum Beispiel:

  • Mehr Grün: Das Grundgerüst des Stadtgrüns ist zu sichern und auszuweiten, bestehende Flächen sind zu vernetzen, versiegelte, wo immer möglich, zu entsiegeln.
  • Mehr Pflege: Das Stadtgrün wird viel stärker beansprucht, also muss es auch viel intensiver gepflegt werden, mit mehr Gärtner- und mit neuen Parkmanager*innen.
  • Mehr Qualität: Gerade die Bezirke brauchen mehr Ressourcen für ihre Grünflächen. Aber auch Berliner*innen sollen sich einbringen und Verantwortung zeigen können.

Der Entwurf eines Handlungsprogramms Berliner Stadtgrün 2030, mit dem die Leitlinien der Charta umgesetzt werden sollen, steht ebenfalls zur Kommentierung im Netz. Das Programm enthält dafür konkrete Maßnahmen und Instrumente. Viele Anregungen von Berlinerinnen und Berlinern aus der ersten Online-Beteiligung im vorigen Jahr, aus Workshops und Informationsveranstaltungen sind darin aufgenommen.

Zum Beispiel:

  • Die Stärkung des Personals in den Bezirken, um die gärtnerische Pflege der Grünflächen zu verbessern.
  • Die Sanierung von 100 besonders beanspruchten Grünflächen, um diese für die steigenden Anforderungen in der wachsenden Stadt fit zu machen.
  • Die Gründung einer Taskforce, um Landschaftsschutzgebiete auszuweisen, die für Stadtklima, Naherholung und Artenschutz unverzichtbar sind.
  • Die Ausweitung geförderter Dachbegrünungen auf Fassaden, Höfe und andere bisher ungenutzte Flächen in der Stadt.

Die „Charta für das Berliner Stadtgrün soll als dauerhafte Selbstverpflichtung des Landes durch den Berliner Senat, den Rat der Bürgermeister und auch das Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet werden. Die Charta wird damit zum integralen Bestandteil der Stadtentwicklung und formuliert behördenverbindliche Vorgaben, um eine gute Balance zwischen baulicher und grüner Entwicklung der Hauptstadt herzustellen.

Doch zuvor sind die Berliner*innen gefragt ihre Anregungen und Wünsche werden in die Überarbeitung des Entwurfs einfließen: Wie grün soll Berlin in Zukunft sein? Welche Maßnahmen sind notwendig, um das wertvolle Stadtgrün besser zu schützen? Wo braucht die Hauptstadt mehr Grünflächen?

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, an ihrer Charta für das Berliner Stadtgrün mitzuschreiben: Vom 14. Mai bis zum 11. Juni 2019 läuft hierfür das Online-Beteiligungsverfahren auf

https://meingruenes.berlin.de/

#meingruenesberlin

Mit freundlichem Gruß

-Pressestelle-
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK)
Am Köllnischen Park 3
Tel.: 030 / 9025 10 90

Aufräumen im Vereinsheim

Am 11.05. wurde in einer mehrstündigen Aktion das Vereinsheim in der Wiesbadener Straße “frühlingsfit” gemacht.

Dabei wurde nicht nur der Keller von viel Ungenutztem befreit, sondern auch der Garten um das Haus hergerichtet.

Vielen Dank an die tatkräftigen Helfer!

 

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Informationsabend

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Bewerbungen

Hinweis zu Bewerbungen um eine Parzelle in der Kolonie Johannisberg:

Wegen der aktuellen Situation der Wilmersdorfer Kleingärten (Abriss von 160 Parzellen in der Kolonie Oeynhausen und Bebauung der Kolonie Wiesbaden (22 Parzellen) sind bis auf weiteres keine neuen Bewerbungen auf eine Parzelle in der Kolonie Johannisberg möglich.

Auch die hohe Bewerberzahl aus den Vorjahren mit einer aktuellen Wartezeit von durchschnittlich 7 bis 8 (!) Jahren und deren Verwaltung machen diesen Schritt leider notwendig.

Der Vorstand

Wasserversorgungsordnung

Wasserzähler-Richtlinien

Der Vorstand weist auf die Richtlinien für Privatwasserzähler der Berliner Wasserbetriebe hin. Diese gelten auch für Kleingärten und sind zu beachten!

Privatwasserzähler-Richtlinien

Wir trauern um Peter Biastock

Anleitung zum Beschnitt von Obstbäumen

Information zum Beschnitt von Obstbäumen

Es ist Herbst!

Der Oktober ist da, und damit auch der Herbst.

In unseren Gärten wird nun ordentlich geerntet, denn Herbst ist Erntezeit!

Und damit Sie nicht ganz leer ausgehen, hier ein paar Eindrücke:

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Bewerbungen bei der Kolonie Johannisberg

Wegen der aktuellen Situation der Wilmersdorfer Kleingärten sind bis auf weiteres keine neuen Bewerbungen auf eine Parzelle in der Kolonie Johannisberg mehr möglich. Auch die anhaltend hohe Bewerberzahl um eine Parzelle mit einer Wartezeit von durchschnittlich 7 (!) Jahren und die Versorgung der vertriebenen Gartenfreunde aus Kolonie Wiesbaden machen diesen Schritt leider notwendig.

Damit nicht der Eindruck entsteht die Kolonie Johannisberg würde sich abschotten oder generell keine Bewerberinnen um eine Parzelle in unserer Kolonie wollen, möchte der Vorstand diese Entscheidung erklären:
Wie Sie sicher wissen ist im Januar 2016 ein großer Teil (160 Parzellen) der Kolonie Oeynhausen in Wilmersdorf zerstört worden. Dort hat unfähige Politik gemischt mit Geldgier mal wieder gegen Stadtgrün in Form von Kleingärten trotz einer Mehrheit zur Beibehaltung der Gärten bei einem Volksbegehren mit Hilfe der Gerichte gewonnen. Informationen finden Sie auch auf der Internetseite von Kolonie Oeynhausen unter: https://www.kleingaertnerverein-oeynhausen.de/
Teile der Kolonie Wiesbaden sind zum Ende September dieses Jahres gekündigt worden, weil dort Luxuswohnungen an Stelle der Kleingärten errichtet werden sollen.
Die Telekom als ehemaliges Staatsunternehmen hat das Grundstück an Bodenspekulanten verkauft. So gehen wieder 22 Parzellen im Bezirk Wilmersdorf als Grünfläche verloren. Kolonie Durlach hat seit 2010 keinen Schutz mehr und kann jederzeit gekündigt werden.
Die Gartenfreunde aus diesen Kolonien, die wieder eine Parzelle wollen, muß der Bezirksverband als Verpächter bevorzugt behandeln. Diese kommen also vor die 280 Bewerber/innen die wir in Kolonie Johannisberg ohnehin schon haben. Die Wartezeit beträgt aktuell bereits 7 (!) Jahre und wird sich damit abermals verlängern.

Die Bewerberliste muß ja auch gepflegt und bearbeitet werden und wir sind alle ehrenamtlich tätig. Es hat auch keinen Zweck persönlich bei einer der Sprechstunden zu erscheinen.

Es tut uns leid Ihnen nichts anderes mitteilen zu können, denn diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen.

Wenn Sie an einer Parzelle im Bezirk interessiert sind, wenden Sie sich an den Bezirksverband Charlottenburg:
http://www.charlottenburger-kleingartenverband.de/

Der Vorstand
Kleingartenkolonie Johannisberg e.V.
09/2017

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